Sichtbare Gefäße wie Teleangiektasien oder Besenreiser lasern – durch gezielten Gefäßverschluss

Störende rote Äderchen im Gesicht, Couperose, Rosacea-bedingte Hautrötungen oder Besenreiser zählen zu den häufigsten vaskulären Hautveränderungen in der dermatologischen und ästhetischen Praxis. Hier erfahren Sie, welche Technologien für die Therapie von Hautrötungen infrage kommen, wie sie wirken und welche Systeme sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche in der ärztlichen Praxis eignen.


Wie funktioniert die Behandlung sichtbarer Gefäße mit Laser?

Selektive Photothermolyse – gezielter Gefäßverschluss durch Laserenergie

Die Behandlung sichtbarer Gefäße basiert auf dem Prinzip der selektiven Photothermolyse. Dabei wird die Laserenergie gezielt vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin absorbiert, während das umliegende Gewebe weitgehend geschont wird. Durch die aufgenommene Energie erwärmt sich das Blut im Gefäß. Die Gefäßwand koaguliert, das behandelte Gefäß verschließt sich und wird anschließend vom Körper schrittweise abgebaut.

Je nach Gefäßdurchmesser, Tiefe und Lokalisation werden Wellenlänge, Pulsdauer, Energiedichte und Spotgröße auf die jeweilige Indikation abgestimmt. Ein entsprechend ausgestattetes Lasersystem kann dadurch unterschiedliche vaskuläre Hautveränderungen wie Teleangiektasien, Couperose oder Besenreiser abdecken.

Anwendungen der intros Medical Laser GmbH, Gefäßbehandlungen

Ergebnisse (Vorher/Nachher)

Teleangiektasien-Behandlung mit dem lina-60i810-Diodenlaser der intros Medical Laser GmbH
Teleangiektasien lasern Vorher-Nachher: Bei oberflächlichen Gefäßen und Hämangiomen sind die Ergebnisse der Gefäßbehandlung meist schon nach der ersten Sitzung sichtbar.
Besenreiser-Behandlung mit dem lina-60i810-Diodenlaser der intros Medical Laser GmbH
HIER ÜBERNEHMEN WIR DAS BEISPIEL AUS DER LIVE-UMGEBUNG

Vorteile

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flexible Anpassung der Behandlungsparameter an unterschiedliche Gefäßtypen
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gezielte Wirkung am Blutgefäß bei gleichzeitiger Schonung des umliegenden Gewebes
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präzise Behandlung durch hohe Gerätestandards
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kurze Sitzungen und geringe Ausfallzeiten für Patienten
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risikoarme, gut verträgliche und weitgehend schmerzarme Therapie

Häufige Fragen zur Therapie von Hautrötungen

Welche Hautrötungen lassen sich mit Laser behandeln?

Mit modernen Lasersystemen lassen sich zahlreiche vaskuläre Hautveränderungen behandeln. Dazu gehören unter anderem Couperose, Teleangiektasien, diffuse Gesichtsrötungen, die vaskuläre Komponente der Rosacea, Spider Naevi (Gefäßspinnen), Besenreiser sowie weitere oberflächliche oder tiefer liegende Gefäßveränderungen.


Mit welchen Geräten lassen sich Couperose, Rosacea und Besenreiser lasern?

Je nach Indikation können beispielsweise Diodenlaser, Nd:YAG-Laser oder Multi-Wellenlängen-Laser eingesetzt werden. Ergänzend kann bei bestimmten oberflächlichen und flächigen Gefäßveränderungen auch der Einsatz von IPL-Technologie sinnvoll sein. Welche Lösung die beste Wahl ist, hängt vom Behandlungsspektrum und den Anforderungen Ihrer Praxis ab. Wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.


Welche Wellenlängen eignen sich für welche Gefäßveränderungen?

532-nm-Laser eignen sich insbesondere für oberflächliche Gefäßveränderungen wie Teleangiektasien oder Couperose. Für größere oder tiefer liegende Gefäße kommen je nach Indikation unter anderem Wellenlängen von 940 nm, 980 nm oder 1.064 nm zum Einsatz. Welche Wellenlänge die beste Wahl ist, hängt von Gefäßdurchmesser, Eindringtiefe, Hauttyp und den Eigenschaften des eingesetzten Lasersystems ab.


Wie viele Behandlungen sind bei Hautrötungen erforderlich?

Die Anzahl der Behandlungen hängt von Art und Ausprägung der Gefäßveränderung, ihrer Tiefe, dem Hauttyp sowie der eingesetzten Technologie ab. Während einzelne Teleangiektasien häufig bereits nach einer Sitzung erfolgreich behandelt werden können, sind bei Couperose oder Rosacea aufgrund des chronischen Krankheitsbildes oftmals mehrere Behandlungen erforderlich.


FAQ

Behandlungen von Couperose, Besenreisern und anderen ästhetisch störenden Gefäßveränderungen werden häufig nachgefragt und vielfach als Selbstzahlerleistungen angeboten. Für dermatologische, phlebologische und ästhetisch tätige Praxen können sie daher eine medizinisch sinnvolle und wirtschaftlich attraktive Ergänzung des Leistungsspektrums darstellen.

Quelle: intros Medical Laser

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