Sichtbare Gefäße wie Teleangiektasien oder Besenreiser lasern – durch gezielten Gefäßverschluss
Störende rote Äderchen im Gesicht, Couperose, Rosacea-bedingte Hautrötungen oder Besenreiser zählen zu den häufigsten vaskulären Hautveränderungen in der dermatologischen und ästhetischen Praxis. Hier erfahren Sie, welche Technologien für die Therapie von Hautrötungen infrage kommen, wie sie wirken und welche Systeme sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche in der ärztlichen Praxis eignen.
Wie funktioniert die Behandlung sichtbarer Gefäße mit Laser?
Selektive Photothermolyse – gezielter Gefäßverschluss durch Laserenergie
Die Behandlung sichtbarer Gefäße basiert auf dem Prinzip der selektiven Photothermolyse. Dabei wird die Laserenergie gezielt vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin absorbiert, während das umliegende Gewebe weitgehend geschont wird. Durch die aufgenommene Energie erwärmt sich das Blut im Gefäß. Die Gefäßwand koaguliert, das behandelte Gefäß verschließt sich und wird anschließend vom Körper schrittweise abgebaut.
Je nach Gefäßdurchmesser, Tiefe und Lokalisation werden Wellenlänge, Pulsdauer, Energiedichte und Spotgröße auf die jeweilige Indikation abgestimmt. Ein entsprechend ausgestattetes Lasersystem kann dadurch unterschiedliche vaskuläre Hautveränderungen wie Teleangiektasien, Couperose oder Besenreiser abdecken.
Vorteile
Empfohlene Produkte
Häufige Fragen zur Therapie von Hautrötungen
Welche Hautrötungen lassen sich mit Laser behandeln?
Mit modernen Lasersystemen lassen sich zahlreiche vaskuläre Hautveränderungen behandeln. Dazu gehören unter anderem Couperose, Teleangiektasien, diffuse Gesichtsrötungen, die vaskuläre Komponente der Rosacea, Spider Naevi (Gefäßspinnen), Besenreiser sowie weitere oberflächliche oder tiefer liegende Gefäßveränderungen.
Mit welchen Geräten lassen sich Couperose, Rosacea und Besenreiser lasern?
Je nach Indikation können beispielsweise Diodenlaser, Nd:YAG-Laser oder Multi-Wellenlängen-Laser eingesetzt werden. Ergänzend kann bei bestimmten oberflächlichen und flächigen Gefäßveränderungen auch der Einsatz von IPL-Technologie sinnvoll sein. Welche Lösung die beste Wahl ist, hängt vom Behandlungsspektrum und den Anforderungen Ihrer Praxis ab. Wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.
Welche Wellenlängen eignen sich für welche Gefäßveränderungen?
532-nm-Laser eignen sich insbesondere für oberflächliche Gefäßveränderungen wie Teleangiektasien oder Couperose. Für größere oder tiefer liegende Gefäße kommen je nach Indikation unter anderem Wellenlängen von 940 nm, 980 nm oder 1.064 nm zum Einsatz. Welche Wellenlänge die beste Wahl ist, hängt von Gefäßdurchmesser, Eindringtiefe, Hauttyp und den Eigenschaften des eingesetzten Lasersystems ab.
Wie viele Behandlungen sind bei Hautrötungen erforderlich?
Die Anzahl der Behandlungen hängt von Art und Ausprägung der Gefäßveränderung, ihrer Tiefe, dem Hauttyp sowie der eingesetzten Technologie ab. Während einzelne Teleangiektasien häufig bereits nach einer Sitzung erfolgreich behandelt werden können, sind bei Couperose oder Rosacea aufgrund des chronischen Krankheitsbildes oftmals mehrere Behandlungen erforderlich.
FAQ
Behandlungen von Couperose, Besenreisern und anderen ästhetisch störenden Gefäßveränderungen werden häufig nachgefragt und vielfach als Selbstzahlerleistungen angeboten. Für dermatologische, phlebologische und ästhetisch tätige Praxen können sie daher eine medizinisch sinnvolle und wirtschaftlich attraktive Ergänzung des Leistungsspektrums darstellen.
Quelle: intros Medical Laser
Welches Lasersystem die beste Wahl ist, hängt von Ihrem Behandlungsspektrum, Ihren Zielindikationen und den Anforderungen Ihrer Praxis ab. Während sich einige Systeme auf vaskuläre Hautveränderungen spezialisieren, ermöglichen Multi-Wellenlängen-Laser die Behandlung weiterer Indikationen wie Pigmentläsionen, Nagelpilz oder die Laser-Haarentfernung. Eine individuelle Beratung hilft dabei, ein System auszuwählen, das sowohl medizinisch als auch wirtschaftlich zu Ihrer Praxis passt.
Quelle: intros Medical Laser
Ja, viele moderne Lasersysteme decken je nach Wellenlänge und Ausstattung deutlich mehr als nur vaskuläre Hautveränderungen ab. Dazu gehören beispielsweise Pigmentläsionen, Nagelpilz, Hautverjüngung oder die dauerhafte Haarentfernung. Viele Praxen, die ihr Behandlungsspektrum schrittweise erweitern möchten, entscheiden sich deshalb für einen Multi-Wellenlängen-Laser wie den ELEMENT:TL.
Quelle: intros Medical Laser
Achten Sie darauf, dass das Lasersystem zu Ihrem Behandlungsspektrum passt und sich bei Bedarf um weitere Indikationen erweitern lässt. Ebenso wichtig sind CE-gekennzeichnete Produkte, eine nachvollziehbare klinische Evidenz, ein zuverlässiger technischer Service, regelmäßige Wartungen sowie Schulungs- und Fortbildungsangebote. Eine umfassende Beratung vor der Investition trägt dazu bei, langfristig eine wirtschaftliche und zukunftssichere Lösung für Ihre Praxis zu finden.
Quelle: intros Medical Laser
Vorübergehende Rötungen, leichte Schwellungen oder eine kurzzeitige Erwärmung der Haut gehören zu den häufigsten Reaktionen nach einer Laserbehandlung und klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage ab. Selten können Krusten, Pigmentveränderungen oder Narben entstehen. Eine sorgfältige Indikationsstellung, die Auswahl geeigneter Behandlungsparameter sowie eine fachgerechte Durchführung tragen wesentlich dazu bei, Risiken zu minimieren.
Quelle: intros Medical Laser
Grundsätzlich kann man das ganze Jahr über Besenreiser, Teleangiektasien, Hämangiome oder Couperose lasern – allerdings sollte die Haut nicht frisch gebräunt sein und die Sonne für einige Wochen gemieden werden. Deshalb entscheiden sich die meisten Ärzte und Patienten, die Gefäßbehandlung in den kalten Monaten durchzuführen.
Quelle: intros Medical Laser